Jungen...
sind schlechter in der Schule, haben häufig weniger Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt, ernähren sich ungesünder und sind im schlimmsten Fall schon junge Gewalttäter...So weit die negativen Schlagbilder.

Glaubt man der öffentlichen Berichterstattung, so gelten Jungen heute als Sorgenkinder der Gesellschaft. In mancher Lebenslage sind Jungen offenbar Verlierertypen. Insbesondere trifft diese Einschätzung für Jungen aus sozial benachteiligten Familienverhältnissen zu.

Woran liegt das? Was können wir dagegen tun?

LEITSATZ UNSERES  HANDELNS
Jungen sind starke Mitglieder der Gesellschaft und haben
eine Perspektive verdient!

 

Das Lebensumfeld von Jungen hat sich, im Vergleich zu dem der Jungen aus den 60er- und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, massiv verändert. Zwar wird in den Medien immer wieder der Frauenüberschuss in den Bildungsinstitutionen von Kindergarten bis hin zur weiterführenden Schulform in diesem Zusammenhang genannt, doch das ist schlichtweg falsch. Schon immer waren Frauen in diesen Institutionen absolut in der Mehrheit; heute gibt es sogar mehr Männer in Kindertagesstätten und Grundschulen als es früher der Fall war.

Vielmehr hat sich der familiäre Kontext vieler Kinder, und damit auch der Jungen, verändert. Die Anzahl der Alleinerziehenden ist in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen; vielen Jungen fehlt damit - sofern sie bei ihren Müttern leben, was in der Regel so praktiziert wird - eine (regelmäßig anwesende und sie in ihrer Entwicklug begleitende) männliche Identifikationsfigur, an der sie ihr Verhalten orientieren können.

Weiterhin zu nennen sind eine Abnahme der Kinderanzahl und damit auch der potenziellen Spielkameraden, eine Einengung der Freispielmöglichkeiten außerhalb der Wohnung/des Hauses; die mannigfaltige Nutzung elektrononischer Medien und die damit einhergehende Reduzierung von körperlichen Aktivitäten. Besonders bei Jungen, die in der Regel einen hohen Bewegungsdrang aufweisen, führt dies schnell zu einem gewachenen Unruheverhalten. Der (körperliche) Ausgleich fehlt.

Wir setzen uns dafür ein, dass Jungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärker und gezielter gefördert werden. Sie haben ein Recht darauf, starke Jungen sein zu dürfen!

Wir machen Mut und befähigen! 

Wir wollen Jungen in Leverkusen, ganz gleich welcher Herkunft, eine Perspektive aufzeigen. Zunächst einmal wollen wir ihr Selbstbewusstsein stärken, wenn es gemindert ist. Sie zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft befähigen, ist unsere christliche Verpflichtung.

Dieser Verantwortung wollen wir gerecht werden, indem wir männliche Kinder in ihrem „Mann-Werden" unterstützen. Dies gelingt uns unter anderem durch Körperbeherrschungsübungen, Erlernen von Selbstverteidigungsstrategien, Kooperationsspiele und erlebnispädagogische Ausflüge.

Wir bieten Jungen eine Plattform,
um ihre Stärken zu finden.

Wir bieten Kurse in Schulen, Kindergärten, Vereinen und Jugendeinrichtungen an. Die Zusammenarbeit mit diesen Partnern ist uns wichtig, auch um die Jungenförderung stetig weiterzuentwickeln.

Wir setzen uns ein

Jungen und Mädchen haben häufig sehr unterschiedliche Bedürfnisse.

Jungen haben ein Recht darauf, dass auch ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

Wir engagieren uns deshalb für eine institutionelle Verankerung der Arbeit mit und für Jungen in Schulen, Kindergärten, Vereinen und Jugendeinichtungen. Die gezielte pädagogische Förderung von Jungen darf unserer Ansicht nach kein Randaspekt von Jugendarbeit sein.

Wir haben ein Konzept aus unterschiedlichen Einzelmaßnahmen entwickelt, welches dazu beiträgt, die männliche Identität von Jungen zu stärken.

Durch den Einsatz von vielfältigen pädagogischen Methoden und Techniken leisten wir jungenspezifische Jugendarbeit im Lebensumfeld der Kinder.

Zunehmend nachgefragt werden wir im Bereich der Sexualpädagogik. Hier sprechen wir in Unterrichtseinheiten mit den Jungen, fernab von Noten und nah am Leben/Interesse der Jungs, über die Entwicklung ihrer Körper in der Pubertät, die Veränderungen im Gefühlsleben, die Gefahren und Verlockungen der medialen Sexualität. Durch ihre Neugierde gerade in diesem Bereich stoßen die Jungen nicht selten auf sie überfordernde Bilder/Filme und erhalten so leicht ein nicht der Wirklichkeit entsprechendes Bild der Sexualiät. Themen wir diese sprechen wir offen an und erleben dabei eine enorme Aufmerksamkeit der Jungen.  

An folgenden Schulen/Einrichtungen sind wir mit unseren Projekten

  • Fitte Kerle
  • Echte Kerle
  • Vielfalt Hoch²
  • Freundschaft, Liebe, Sex und Co.
  • Mini-Männer "Auch aus kleinen Jungs werden mal große Kerle"
  • Sexualpädagogik
  • oder einzelnen Modulen wie Selbstbehauptung, Prävention sexuell. Missbrauch, Identität,...

 bislang vertreten oder vertreten gewesen:

  • Hauptschule Neu-Cronenberg
  • Gesamtschule Schlebusch
  • Theodor-Wuppermann-Hauptschule
  • Jugendzentrum Lindenhof
  • Bettina-von-Arnim-Gesamtschule Langenfeld
  •  Peter-Ustinov-Gesamtschule, Monheim
  • Werner-Heisenberg-Gymnasium 
  • Remigius-Grundschule
  • Grundschule Herzogstraße
  • Grundschule Herder-Straße
  • Thomas-Morus-Grundschule
  • Don-Bosco-Grundschule
  • Brüder-Grimm-Grundschule
  • Grundschule Im Steinfeld
  • Comenius-Förderschule
  • Astrid-Lindgren-Grundschule
  • Montanus-Realschule
  •  Städt. Kindertagesstätte Spreestraße
  •  Kindertagesstätte Stralsunder Straße
  • Landrat-Lucas-Gymnasium
  • Förderschule Rat-Deycks-Straße
  • Käte-Kollwitz-Gesamtschule

ImageMöchten Sie mehr über das Konzept und unsere Projekte wissen?

Wir beraten Sie gerne!

Ansprechpartner für Jungenarbeit:
Herr Michael Zeihen (Dipl.-Sozialpädagoge), Fachleitung Jungenarbeit 
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Fabian Krebs (Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Berater)

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