Auf Reisen erlebt man Vieles, manches bleibt in Erinnerung. So auch bei Maren Böttche, Mitarbeiterin des SKM Leverkusen. Während ihres letzten Aufenthalts in Ägypten traf sie in einem kleinen Dorf in der Gemeinde Aswan (Südägypten) auf einen Mann, mit dem sie ins Gespräch kam. Und der hatte eine Geschichte zu erzählen, die Maren Böttche nicht mehr los lies…

 

Walid, so der Name des heute 36-Jährigen, war im Alter von acht Jahren von einem Auto angefahren worden. Dabei erlitt er schwere Verletzungen, unter anderem wurde das rechte Knie vollständig zerstört. Da in Südägyten kaum jemand über eine Kfz-Haftpflichtervsicherung verfügt, wurde Walid damals auf Kosten des Unfallverursachers in ein Krankenhaus nach Kairo gebracht und notdürftig versorgt. Damit war die medizinische Versorgen bis heue beendet.

Die Folgen des Unfalls: Walid ist schwer behindert, kann sich nur mit Schmerzen und größter Disziplin selbständig fortbewegen. Das rechte Knie ist nicht mehr funktionsfähig, das Bein steif und sieben Zentimeter kürzer als das linke Bein, was wiederum zu einer Fehlbelastung des Hüftgelenks führt. Trotz dieser Einschränkung kämpft sich Walid mit kleinen Hilfsarbeiten und einem geringen Lohn durchs Leben, unterstützt von seiner eher mittellosen Familie. Walids Prognose ist düster: Passiert nichts mit seinem Bein, wird er über kurz oder lang im Rollstuhl sitzen und kann sich dann im Dorf überhaupt nicht mehr alleine bewegen. Seine kleinen Tätigkeiten würden wegfallen; die Belastung für seine Familie damit steigen.

Maren Böttche fackelte nicht lange, „schleppte“ Walid vor Ort zum nächsten Radiologen, ließ Röntgenaufnahmen und ein MRT von Bein und Hüfte erstellen. Wieder in Deutschland angekommen, übergab sie die Aufnahmen einer befreundeten Ärztin. Diese wiederum besprach die Aufnahmen mit einem Ärzteteam und einem Orthopädie-Techniker. Alle Beteiligten kamen zum selben Ergebnis: Eine orthopädische Orthese könnte Walids Probleme deutlich und nachhaltig lindern. Diese Orthese müsste Walid sieben Tage/Woche tragen. Mit ihr würde ein Ausgleich der Beinverkürzung erreicht, somit würde sich das Gangbild verbessern und die Hüfte wäre entsprechend entlastet. Walid hätte eine wesentlich bessere Lebensqualität. Der Orthopädie-Techniker ist bereit, nach Ägypten zu reisen und den benötigten Gipsabdruck vor Ort vorzunehmen. Die Orthese muss millimetergenau angepasst werden; nur so bringt sie die erhoffte Entlastung.

Hier in Deutschland wäre das alles aufgrund unseres Gesundheitssystems kein großes Problem; in Ägypten und vor allem in den ländlichen Regionen sieht das jedoch ganz anders aus. Walid hat das „Pech“, nicht hier in Deutschland zu leben…Um ihm dennoch zu helfen und seine Zukunft zu sichern, bitten wir um Spenden für die Anfertigung einer Beinorthese für Walid. Knapp 5000 Euro werden benötigt.

Die Spenden können auf das Konto des Sozialdienst Katholischer Männer Leverkusen e.V. Stichwort: Walid, Sparkasse Leverkusen, IBAN: DE41375514400100142504, BIC WELADEDLLEV, überwiesen werden.

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Unterstützung!

Termine

24.04.2018: Jungenarbeit in der Pestalozzi-Schule

In der Klasse M3 wird die nächste Einheit zum Thema Deeskalation durchgeführt

23.04.2018: BeWo-Bowlen in Monheim

Die amerikanische Alternative zum Kegeln... Von 15 Uhr bis 17 Uhr geht´s im Bowling-Center Monheim darum, so viele Pins wie möglich, mit der Kugel umzuschmeißen. Eine spaßige Angelegenheit. Kostenbeitrag: 02 Euro.

17.04.2018: BeWo-Badminton

Wer Lust auf eine Runde Badminton am 17. April hat, kann sich gerne bei Herrn Sachse anmelden.  Um 15 Uhr wird sich an der Geschäftsstelle des SKM getroffen; um 18 Uhr wird die Rückkehr anvisiert.

17.04.2018: Jungenarbeit in der Pestalozzi-Schule

Die vierte und letzte Stunde für die Klasse M1 zum Thema "Deeskalation".

11.04.2018: BeWo-Kegeln

Ab 17 Uhr wird wieder im KD gekegelt. 2 Stunden dauert der Spaß, getroffen wird sich am KD in der Wilhelmstraße in Opladen

10.04.2018: Jungenarbeit in der Pestalozzi-Schule

Die Jungen der Klasse M1 nehmen die dritte Stunde zum Thema "Deeskalation" wahr.

20.03.2018: Jungenarbeit in der Pestalozzi-Schule. Deeskalationskurs für die Klasse M1

Pro Klasse führen wir vier Einheiten a 60 Minuten zum Thema "Deeskalation" durch.

13.03.2018: Jugenarbeit in der Pestalozzi-Schule: "Deeskalationskurs" in der Klasse M1
06.03.2018: Jungenarbeit in der Pestalozzi-Schule: Deeskalationskurs mit der Klasse M1

Pro Klasse führen wir vier Einheiten a 60 Minuten zum Thema "Deeskalation" durch.

28.02.2018: BeWo-Kegeln im KD

In einer netten Runde in einer ebenso nette Lokalität im Herzen Opladens von 17 Uhr bis 19 Uhr zusammen Kegeln...

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